Archiv für den Tag: 10. Oktober 2011

Alien and not so alien

Ich liebe diese kleinen Musical-Momente, die sich ergeben, wenn man mit Musik auf den Ohren und in den Hüften durch die Straßen streift – wie der kleine Türke, so vier Jahre, der aus der deutsch-türkischen Bücherei in der Glogauer kam, neben mir die auf den Fußweg gemalten Arabesken abtanzt, worauf ich ihn und er mich anlächelt und er für ein paar Häuser neben mir läuft, als hätten wir ein gemeinsames Ziel, bevor er in einem anderen Hauseingang verschwindet. (Kurz mit dem Gedanken gespielt, ihn einzupacken. hat ja woanders auch geklappt.)

Dann den Glammie wieder gülden gemacht, und es macht immer Spaß, ihn mit der prozedurbedingten Weddingpalme auf seinen Kopf aufzuziehen. Obwohl, gestern sah es mehr nach RiffRaffs On-Top-Zöpfchen aus.

Und manchmal muß man einen Blogger auch erst einmal kennenlernen, um so das ein oder andere Puzzlestückchen zu finden, womit sich dann auch derdiedas Blog erschließt, denn es schreiben ja nicht alle so eindimensional wie ich, und so kann ich denn auch den großartigen Herrn Schneck, vom Leben eh um erstaunliche Ecken quer durchs Land angeknüpft, endlich auch hier verlinken.

Morgen dann einer der ekelhaften Verhandlungstermine, mit einer Geschäftspartnerin, die ich mit dem Wort bezeichnen würde, das man in Berlin mit V vorne schreibt, aber das wäre dann eine Beleidigung für alle weiblichen und männlichen Votzen da draußen. Wie ich mich auf solch einen Termin vorbereite, fragt die Lieblingskollegin – nun, ich schaue mir möglichst alle Alien-Filme anschaue, und stelle mir vor ich bin Sigourney. Mit Flammenwerfer.