Sechs

Hätte ich im Herbst 2004 was anderes gemacht als weiß ich nicht mehr, dann wäre vielleicht heute vor sechs Jahren was anderes passiert, als daß ich dieses kleine Schmutzblog in die Welt gesetzt hätte.

Dann hätte ich jetzt einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen, das nach den Sommerferien eingeschult würde. Wahnsinn, oder?

12 Gedanken zu „Sechs

  1. walküre

    Schmutzblog ? Nein, ein sehr menschlicher Ort, gepflegt von einem Menschen mit grünem Daumen. Ein kleiner Platz, an den man gerne kommt, weil jemand dort ist, der sich seiner Gefühle nicht schämt.

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  2. tonyc (Gast)

    Sechs Jahre sind es jetzt. Aha. Aber hat das Bloggen dich denn so verändert? Hat es nicht nur dokumentiert?
    Mich interessiert sehr, was dich und diese ganze coole Bloggerszene zum Bloggen gebracht hat. War es der erlebte “Schmutz”, der abtragen werden wollte? Hinausgepustet in eine virtuelle Welt, um ihn mit ähnlichen Schicksalen zu teilen?
    Wärst du ohne den Blog jetzt so anders?
    Das mit den Kindern ist doch nicht wahr. Alles hätte anders sein können. Sein müssen. Vielleicht.

    Ich habe lange versucht an deinen ersten Text zu kommen, bin jedoch bei “time after time” vom 5. August 2009 stehengeblieben. Ich will nicht wissen, wieviele Stunden ich hätte weiterklicken müssen, um möglicherweise den Grund zu erfahren. Für die ganze Geschichte.

    Viel Erfolg mit den kommenden Kindern.

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  3. Casino

    herzlichen glückwunsch! ihr blog ist ein echter lichtblick in zeiten wie diesen.

    und ihr kind wär schon seit einem jahr in der schule, in berlin ist einschulung mit 5…

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  4. luckystrike

    REPLY:
    Ach du je, gönnt man den armen Hascherln denn gar nix mehr heute? Ich war fast sieben bei der Einschulung, weil zu winzig.
    Und dankeschön – aber ich schreib doch fast gar nix mehr…

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  5. luckystrike

    REPLY:
    Wow, ein junger Mann mit Ausdauer – Reschpekt – so viel rumgelesen! (Kleiner Tip: rechts gibts so Knöppe mit vor einem… bis vor sechs Jahren)
    Und das Geheimnis, warum ich angefangen hab zu bloggen, ist gar keins und dazu auch noch ganz unmysteriös: Der Glammie hat mich gezwungen, und ich wollte überhaupt nicht, und ein übertriebenes Mitteilungsbedürfnis hab ich eigentlich auch nicht, und öffentlich die Stimme erheben liegt mir auch nicht.
    Obs mich verändert hat? Ich glaub nicht, daß Schreiben an sich jemand verändert, allerdings hab ich viele wunderbare Menschen kennengelernt übers Bloggen, und die haben mich sicher auch ein Stück verändert, und mich bereichert.
    Und was einen sicher verändert, ist, wenn man liest was vor 1,2,3,4,5,6 Jahren war und wenn man dann beispeilsweise feststellt, daß man nach 1,2,3,4,5 oder 6 Jahren immer noch an derselben Stelle festsitzt, dann gibt einem das schon nen Tritt. Therapeutisch, vielleicht.
    und du: keep up the good work!

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