Der Allerschürfste Liebling der Säsong

Wow, was ne Killer-Knochenbrecherwoche!
Termine wie lauter häßliche kleine Perlen an einer verschissenen Schnur, und es schickt einem kein Mensch ne Mail weniger, nur weil man keine Zeit hat sie zu lesen.
Aber immerhin, 5 neue Kollegen, damit sind wir jetzt 49. Auch Wahnsinn.
Ein neues kleines Projekt, deutschlandweit, und vor allem mit netten Leuten.
Und dann vielleicht der Termin meines Lebens, eine große dicke fette Chance, für die ich ein bestimmtes Projekt seit über 10 Jahren hege und pflege wie eine seltene Orchidee, hier dünge, dort eine kleine wichtige Information säe, die einem strategischen Partner weiterhilft, dort Unterstützung sammle, indem ich, ohne daß ich es müßte, jemanden stütze oder großziehen helfe, und natürlich muß jedes sich anwanzende Ungeziefer schon in den Anfängen vernichtet werden. Wenn das klappt, ist es mein Meisterstück und ausgesorgt haben wir dann obendrein.

Zum Wochenabschluß noch ne feine Runde Badminton, sogar ohne daß ich zwischendurch fast gestorben wäre – es wird wieder.

Achja, fast hätte ich es vergessen, heute mußte der Teufel seine Schlüssel abgeben, hab ich fast vergessen. Ist aber auch eigentlich wurscht. Ashes to ashes, dust to dust.

Schau vorwärts, Engel!

10 thoughts on “Der Allerschürfste Liebling der Säsong

  1. nouseforaname (Gast)

    Als stiller Mitleser möchte ich mich an dieser Stelle einmal für ihre Impulse bedanken! Schlummert da etwas großes? Ich bin gespannt! Sind sie glücklich?

  2. luckystrike

    REPLY:
    Freu mich immer, wenn still mitlesende sich outen!
    Also, eine neue Weltreligion ist nicht in Arbeit, aber ich versuche voran zu kommen.

  3. timanfaya

    REPLY:
    in meiner umgebung spricht man mehr von “wirtschaftlich saturiert”. ich finde, das klingt feiner und weniger neureich … (o;

    p.s.: boah, 49. ich bin beeindruckt. das ist so ‘ne mitarbeiterzahl, die mir angst machen würde. da bin ich wohl nicht für geboren.

  4. luckystrike

    REPLY:
    ist da gar nix, mir fehlt noch ordentlich bis zum Jahresende…

    Es sind bei mir ja auch 2/3 Teilzeit, aber weniger Arbeit und Verantwortung machen die auch nicht 😉

  5. timanfaya

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    ich setze mittlerweile verstärkt auf teilzeitmitarbeiter. die sind irgendwie flexibler, und arbeiten nicht weil sie es müssen sondern weil sie es können bzw. wollen.

  6. luckystrike

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    Oh, in welch heiler Welt leben Sie denn? In meiner Welt müssen auch die Teilzeitleute ihren Lebensunterhalt irgendwie bestreiten.

  7. timanfaya

    REPLY:
    … zu 100% frauen mit kindern. und nicht alleinerziehend. das geld ist willkommen, aber nicht überlebensnotwendig. dafür gibt’s bei mir im gegenzug die flexibilität, die man mit kotzenden, unwilligen oder schusseligen kindern öfter mal so braucht. und das ohne größere von mir eingeforderte erklärungen.

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