Als ich noch fast neu war:

Das einzige, was davon übrig geblieben ist, ist dieser fremdelnde, leicht mißtrauische Blick, mit dem ich immer noch in die Welt schaue.
Als ich noch fast neu war:

Das einzige, was davon übrig geblieben ist, ist dieser fremdelnde, leicht mißtrauische Blick, mit dem ich immer noch in die Welt schaue.
Ich glaube gewissen Ähnlichkeiten zu Michel aus Lönneberga erkennen zu können. Rein äußerlich versteht sich.
Tolles Bild. Hat Deine Mutter auch Friseur gespielt?
Ich sehe den fremdelnden Blick übrigens weder heute noch damals.
ein suesser fratz,
mit grossem latz!
süss! stimmt, den blick erkenne ich tatsächlich wieder.
ps: genauso sieht derzeit meine frisur aus (ich lasse wachsen).
boah und die stirnmuskulatur hatte schon damals schwer zu schaffen…
Die liebevoll zugeknöpfte Knopfleiste lässt den keptischen Blick umso poetischer strahlen.
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ja, du hastes ja silvester gesehen – denker und oft auch dichter. dichter als polizeilich erlaubt…
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das hat meine mom also thematisch gut verpackt. das foto übrigens stammt von einem reisenden fotografen, die damals die dörfer abgeklappert haben, fotos von den kindern auf der straße gemacht haben und die später den eltern vertickert haben. heute liefe sowas völlig anders. daher auch der in diesem fall sehr skeptische blick.
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na damals war ich noch nicht so aufsässig wie ich heute bin, ich war ein musterkind. bjäch.
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friseur war auch damals schon ein heikles thema. keiner durfte an die haare, ich habe geschrien und getobt, und hab den friseur immer erst rangelassen, wenn man mir eine kinder-plastiksonnenbrille gekauft hat. erst vorgestern ist mir aufgefallen, daß ich ja dann über eine richtige sammlung verfügt haben müßte, habe ich aber nicht. schon damals böse böse ausgetrickst worden!
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ich find das bild ja eher traurig-melancholisch…
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das paßt ja in den trend, hinten wieder länger… und pflegeleicht đ
man beachte den haaransatz, der auch damals schon sehr hoch war, wie heute.
manchmal verstehe ich ihn ja, diesen zwang von über 60jährigen familienmitgliederinnen, in kinderbacken kneifen zu müssen.
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pfui deifi!
und dann am besten noch feste in ein taschentuch spucken, und dann deftig um den mund rumwischen.
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DAS tun doch nur eigene mütter, oder? wenngleich es um nichts ungrauslicher ist. der “geruch” der spucke der mutter – das ist etwas, das man sein leben lang nicht vergisst.
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nee, dastun auch ungebetene großtanten etc. was ein glück, daß es heute genanalysen gibt!
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…und was für ein glück auch, dass wir trotzdem alle so prächtig gediehen und gedeihen.
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was Sie sich immer so denken, herr glam! tststs…
ja, aber sie haben recht, das mit den reisenden fotografen finde ich im nachhinein auch bedenklich.
süß! ich schmeiß mich weg. lucky mit marilyn-frisur!
als ich den satz mit den reisenden fotografen las, habe ich sofort vervollständigt “und vertickern sie im internet”. aber das machst du ja jetzt selbst, du netzluder, du!
so würden wir auf jeden fall in der schweiz sagen… đ