No Sandy Dennis anymore, Me

>You are cordially invited to George and Martha’s for an evening of fun and games.<

Sie kennen ‘Who’s afraid of Virginia Woolf’? Taylor und Burton lassen’s richtig krachen?
Dann wissen Sie wovon ich rede.

Jemand, oder mehrere, die einen zuschauenden Katalysator brauchen. für was auch immer in ihnen oder zwischen ihnen vorgeht, der Zuschauer verläßt, knapp mit dem bloßen Leben entkommen, aber auf jeden Fall zerrüttet den Schauplatz, wenn er sich nicht selbst hat benutzen lassen und Schlimmeres angestellt hat wie Partei ergreifen oder zu versuchen, mitten im Schlachtfeld zu vermitteln.
Nur der oder die (Zur-)Schausteller hatten einen großartigen Abend, das System hat sich wieder selbst stabilisiert, die emotionalen Pickel sind ausgedrückt. Publikum als Badezimmerspiegel.

Meine Schwester ist so ein Fall, sie kann das solo und gnadenlos, auch wenn Sie es (beunruhigend) lang kaum mehr praktiziert hat. X-unddreissig Jahre davon sind genug.
Und einige Menschen, die ich sehr mag und liebe, können das auch, allerdings nur im Tandem. Ganz neuerdings gehe ich einfach, wenn sich die Zeichen mehren. Kann schon sein, daß es gar nicht eskaliert ist – ich wollte einfach nicht bleiben, um zu sehen, ob.
Dann war der Abend eben nur so lang und nicht so lang, aber dennoch schön. Kein Problem, jedenfalls nicht für mich. Geworden.
Nicht mehr.

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