Author Archives: luckystrike

robbie und ich

robbie
er ist süß, sehr süß. er ist sexy, sehr sexy. er ist smart. und ich will mindestens 3 kinder von ihm. und mit ihm zusammen alt werden. auch wenn ich dann nichts mehr trinken darf.
ein wunderschönes konzert. ein traum.
er meinte mit hinweis auf herrn jackson, daß der thron des king of pop ja jetzt wohl frei ist und er bereit ist, den thron zu übernehmen – aber das mußte er doch nicht extra sagen – robbie williams, you are! you are the king of pop!
fader nachgeschmack jedoch: keine zugaben! nicht eine!
die live-dvd wird demnach 80 minuten lang sein, und wir waren zahlende statisten. hmh. teuer zahlende statisten.

zwei oder wenigstens eine zugabe, 5 oder 10 minuten hätten den ganzen unterschied gemacht, zwischen einem ganz ganz großartigen abend und einem, an dem man die marketingmaschine rattern hört. an dem einem auf einmal auffällt, daß er irgendwann ziemlich lange ein handy hochhält, weil er ja einen werbevertrag mit der magenta-sau hat. und warum hat er sein hotel genannt? und alle kinos vorgelesen, in denen er live übertragen wird?

schade, das ist stillos. ich gönne ihm alle millionen, er hat sie verdient, zu recht!
und das konzert war perfekt. greatest hits und die neue platte. beides.
aber die eine zugabe hätte den unterschied gemacht. für die 100 euro,die ich bezahlt habe. und die 400 euro, die manche bei ebay gezahlt haben.

problem

ich habe ein problem:
der typ, den ich heute morgen im nicht mehr wirklich geeigneten zustand abgeschleppt habe, hat seinen schlüpper bei mir liegen lassen. ein schönes exemplar.
soll ich:
a) ihm den schlüpper per post nach hause schicken, und wenn, ist das dann verwerflich? schickt man gebrauchte schlüpper mit der post?
b) ihn heute abend mit zu robbie williams nehmen und auf die bühne werfen?

man kann sich aber auch haben…

“Suche einen Partner der mich Versteht keine Beziehung wenn nicht vorher getroffen Warum glauben denn alle hier das ich nicht”
schreibt ein user namens slavepig8463.

ich kenne ‘don’t fuck on a first date’ aber ‘keine beziehung wenn nicht vorher getroffen’ – ist das nicht ein bissel pingelig?

in der firma

sitze ich und rauche eine oder mehrere lucky strikes. meine gedanken drehen sich um porno mit obst. ach, ganze passionsgeschichten fallen mir da ein:
mein putzmann putzt nackt alle meine pornostars, ein schöner anblick.
hach, denke ich: ich ware gerne pornostar!
eine ältere dame, die lucky strike-rauchend mit forderndem blick am industriewaschbecken steht, bringt mich zurück in die realität: zeit die aschenbecher auszuleeren!

was die geschichte soll? na, das sind meine top-topsuchbegriffe alle hintereinander, seltsam, nach was es die leute so umtreibt im netz…

mitfahrgelegenheit zur hölle 1993

oder: wie ich einmal einer alten frau beim ausbüxen geholfen habe.
ich nehme keine anhalter mit. aus verschiedenen gründen: weiß man, ob es nicht ein massenmörder ist? weiß man, ob der/die nicht stundenlang dummes zeug erzählen will? und last not least: im auto singe ich immer gerne sehr laut und nie schön. das hält kein mitfahrer aus. und kann sowieso immer peinlich werden, wenn man an der ampel vergißt, daß man offen fährt.
jedenfalls klopfte es an einem rastplatz dieser republik dringlich ans beifahrerfenster, eine dame mit gut ondulierten, leicht lila-gespülten haaren, dezentem lippenstift und augenmake-up und gepflegter bluse bat in gutbürgerlichem, selbstbewußten und befehlsgewohnten ton um eine mitfahrgelegenheit nach berlin.
hmh, dachte ich, ungewöhnlich. aber warum soll eine ältere dame nicht trampen? ich konnte es ihr nicht abschlagen.
als sie einstieg, bekam ich zweifel. gepäck hatte sie nicht. die untere hälfte der dame war mit einer jogging-hose und beigen latschen bekleidet, die ungepflegten füße waren nackt. war sie irgendwo ausgebüxt? suchte irgendwo ein altenheim nach dieser dame? war es eine dame?
sollte ich die frau irgendwo melden, war sie verwirrt? sie hörte sich nicht so an. stand es mir zu, eine ältere dame irgendwo einzuliefern, nur weil sie trampte, und ein wenig komisch angezogen war?
ich weiß es bis heute nicht, ich weiß nur daß sie immer merkwürdiger wurde, je näher wir an berlin kamen, und sich dann immer wieder hektisch umentschloß, wo sie denn rausgelassen werden wollte.
bis sie mir an einer roten ampel einfach aus dem auto sprang und verschwand.
people are strange.
oder war es die großmutter von ines s.?

ich liebe…

…getränke hoffmann. nicht nur weil die oft das angebot mit dem leckeren sekt haben, 6 flaschen codorniu zu 25,-,nein.
auch nicht, weil die verkäuferin, die mit leichtigkeit ines schreibers tante sein könnte, mir immer noch kisten vom sekt aus ihrem privaten stash verkauft, wenn das angebot schon vorbei ist. nein.
sondern, weil auf der abbuchung dann immer erscheint:
G.Hoffmann. g-punkt hoffmann!
falls also jemand noch nicht wußte,wo sich mein g-punkt befindet, dem sei es hiermit verraten.

mitfahrgelegenheit zur hölle 1989

zur zeit bloggen alle, daß sie ihr auto stehen lassen. das würde ich nie nie tun. zum teil aufgrund trsumatischer erlebnisse wie diesem.
vor langer langer zeit, als berlin-west noch eine insel im roten osten war, begab es sich, daß der lucky mal dringend nach westdeutschland, wie man damals noch sagte, mußte. da der lucky damals noch gar kein geld hatte und es auch noch solche sachen wie ‘trampen’ gab (tut das heute noch jemand?), buchte er sich über die mitfahrzentrale eine mitfahrgelegenheit.
diese entpuppte sich leider als ausrangierte bullenwanne, mit 8 mitfahrern, die hinten auf den holzbänken quer sitzen mußten, da wo man vorher die steinewerfer vom 1.mai verhört hatte. stilecht berlin vor mauerfall also, und entsprechend ungemütlich.
leider begab es sich, daß der auspuff kaputt war, und die wanne nur 80 km/h fahren konnte, bei entsprechendem getöse, und das bei einer strecke von 700 km, die vor uns lag.
noch leiderer begab es sich, daß einer der mitfahrer ein schizo inmitten einer hochgradig paranoiden phase war, der nicht nur alle mitfahrer mit seinen meist erstaunlich hellsichtigen erkenntnissen über seine mitfahrer ungewollt erleuchtete; nein, er hatte auch etwas gegen die sonnenbrille des fahrers, weswegen er auf dem transit (man erinnere sich: feindesland, auf dem man auf gar keinen fall anhalten durfte) immer mal ins cockpit sprang, um selbige aus dem gesicht des fahrers zu reißen.
auch verfügte er über einen ausgeprägten freiheits- und abenteuerdrang, der dazu führte, daß er bei jedem stopp im intershop verschwand und wir ihn dringend suchen und einfangen mußten, denn man konnte nicht mit weniger passagieren aus der ddr ausreisen, als man eingereist war, genauso wenig,wie mit zuvielen passagieren.
war leicht anstrengend und aufreibend.
deswegen haben wir unseren hellsichtigen mitfahrer auch gleich in helmstedt vom krankenwagen abholen lassen.
danach ging es vergleichsweise ereignislos weiter, und nach nur 15 stunden hatten wir die strecke berlin-köln überwältigt, und ich mußte nur noch die nacht auf dem bahnhof zubringen, weil alle anschlußzüge natürlich schon weg waren.
deswegen würde ich nie nie nie wieder mein eigenes auto stehen lassen, niemals jemand mitnehmen und da zur not sogar noch eher mit der bahn fahren oder fliegen.
aber heute ist ja auch 2005 und nicht 1989.