Tagebuch 13.06.13 Versumpft

Will ich doch grade von der Terrasse rein und eine Pizza zu True Blood einschieben, kommt der Mitbewohner kurz vorbei. Manchmal sehen wir und Wochen nicht, manchmal nur für fünf Minuten, und manchmal ufert es aus, so wie gestern. Ein paar Stunden und ein paar Flaschen Wein später haben wir über Sterben, Patientenverfügung, unser Geschäftsleben, unsere bekloppten Schwestern, Liebe, Leben viel gelacht und geweint und liegen uns beim Gute-Nacht-Sagen in den Armen, bevor er ein paar Handvoll der gefallenen Rosenblätter einpackt, um sie seinem Freund aufs Bett zu streuen.

Zuvor nachmittags Kundentermin mit wohl den beklopptesten Kunden, die wir zur Zeit haben. Gottseidank haben sie ein paar Jahre pausiert. Sie sind unglaublich anstrengend, verrückt und kennen keine Grenzen nirgendwo, und was sie machen ist mit das schlimmste, was man je gesehen hat. Aber irgendwo tief drin finde ich bewundernswert, daß sie einfach auf sowas alles scheißen und ihr Ding machen und sich so in ihrer Ecke ihr Leben so eirichten, wie sie es wollen.

Puh, heute wird der Sport entweder es oder mich richten – entweder schwitzt sich der Kater raus, oder ich bin hinterher komplett am Arsch. Gottseidank keine Termine heute.

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