Einsiedlerkrebs, Geflügelschere

Nein, die beiden Begriffe in der Überschrift haben nichts miteinander zu tun.
Einsiedlerkrebs deswegen, weil ich mich am Montag nach so einem verknuddelten, vertanen, weichgespülten kettenrauchend sehr genüßlichem und genossenen Wochenende fast ohne jegliche verbale Kommunikation (Ausnahme: Käsefrau und kurz der Mitbewohner) so weich und nackt und verletzlich wie ein Einsidlerkrebs ohne Leihgehäuse fühle, daß ich mich kaum aus dem Haus oder ans Telefon traue.

Geflügelschere deswegen, weil ich sehr zum beiderseitigen Schock den werten Kollegen vor der Gattin eines Freundes und einer Übernachtung in deren Haus gewarnt habe: nicht daß sie dir nachts die Geflügelschere in den Hals sticht. Während ich den Satz aussprach, wunderte ich mich, warum mir ausgerechnet Geflügelschere eingefallen war. Umso mehr wunderten wir uns beide, daß er genau das zwei Nächte vorher geträumt hatte.
Und umso noch mehr (?) freue ich mich, daß sich der werte Kollege heil und unversehrt von seiner Reise zurückgemeldet hat.

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