Hello Darkness my old Friend

Abgesehen von einem letzten würdigen Sonntag mit halbleckem Schlauchboot habe ich den Abschied vom Sommer schon am Samstag abend zelebriert, im warmen Dunkel auf der Terrasse, nur mit Wein (für mich) und Water (for Elephants) als Gesellschaft, und einer einzigen Gardenienblüte, die mich mit ihrem Duft umfing.

Wenn man einen Grauganszug am Himmel sieht und ihre Rufe hört, das ist der Punkt, wo der Sommer endgültig vorbei ist. Am Samstag habe habe ich sie zwar nicht mehr sehen können, aber hören. Alle drei Minuten ein neuer Zug, mit hundertfachem Stimmengewirr. Idiotisch, ich habe immer bei einem einzigen Zug gedacht, das wärs jetzt, dabei müssen Millionen Gänse nach Süden, vielleicht sogar Milliarden, und der überaus belebte dunkle Himmel über mir war schon irre beeindruckend.

Wenn tausende Organismen so unbeirrt wissen, wann und wohin sie navigieren müssen – warum kann man das nicht auch? The Summer has ended and we are not yet saved. Maybe we never will be. Aber ich wiederhole mich.

Ein Gedanke zu „Hello Darkness my old Friend

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