Urlaubsgefahren

Wenn man also Ungewohntes tut, wie zum Beispiel das tapfere Fahrrad auszumotten, um sich die Gegenden mal was genauer anzuschauen, im Auto kriegt man ja nix mit.
Und ja, das Kabelschloß ist schon in den letzten Jahren seltsamerweise immer enger geworden, aber wirdschon, also nach Aufschließen des Rads ein wenig mehr den Bauch einziehen und zuschnappen lassen.
Und wenn man dann den Bauch wieder aufschnappen läßt, und es dann ganz arg zwickt, und man fast 10 Minuten, mittlerweile blau im Gesicht, braucht, um das verf*ckte Schloß wieder aufzukriegen, dann ist man am Ende doch sehr sehr dankbar, daß man in dem Zustand nicht die nächstbeste Schlosserei (wo gibts sowas?) oder den nächsten semiprofessionellen Fahrraddieb im Görliter Park suchen muß.

Gibts diese Schlösser eigentlich auch in unterschiedlichen Bundweiten?

8 Gedanken zu „Urlaubsgefahren

  1. k–note (Gast)

    … es gibt diese Dinger auch in XL. Ich hab sowas, eigentlich nur für dicke Bäume oder so. Schau mal bei den ABUS-Schlössern nach. Oder geh in den Fachhandel und lass dich beraten. So ein Schloss muss ja auch zu einem passen. ;-)
    Viel Glück beim Schlosskauf.

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  2. glamourdick

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    das ist ne ziemliche stunt-show hier gerade! love it! (und ich denke manchmal – was dein rad und mein rad sich so erzählen könnten. “glams rad”? denkste grad. eben.)

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  3. Indica (Gast)

    Sie sollten im Zweifelsfall Zentralrad in der O-Straße oder den bastlerischen Fahrradladen in der Skalitzer besuchen, um sich aufschweißen zu lassen. Ich empfehle auch Abus oder Kryptonite, allerdings kenn ich auch nur die Bügel-Varianten in unterschiedlicher Bundweite. Vielleicht gibt’s so was ja auch mit den schicken, neuzeitlichen Panzerkettengliedern?

    Sie wissen ja: Die Welt gehört den Mutigen. Ich wünsche viel Vergnügen und Atem beim Radfahren durch Kreuzberg und anverwandte Bezirke. Und immer eine Handbreit Luft zwischen Schloss und Taille.

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  4. luckystrike

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    Stimmt, soweit hatte ich in meiner Verzeiflung gar nicht gedacht- aber ich habs ja auch so noch hinbekommen… ;-)
    In der Köpenicker im Souterrain gibts auch einne sehr reizenden Laden, die mein überraschend robustes Rad vor paar Jahren mal für sehr kleines Geld wieder topfit gemacht haben und auch ganz gewieft toleriert haben, daß ich die richtigen Begriffe für so Fahrraddinge nicht parat haben. Ein Sorglospaket, sozusagen. Ich werd mir da wohl nen neuen Sattel gönnen, der alte ist mir zu hart schmal klein sportlich.

    Und außerdem sollte ich vielleicht mal wieder Trennkost angehen…

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  5. Indica (Gast)

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    Oha, da tun sich Abgründe auf – ja, Sattel (Sättel, wie heißt das wohl richtig?), Trennkost und all diese Dinge. Nach, ähem, 26 Jahren mein altes Radl in Berlin wieder – aus Gründen – in Betrieb zu nehmen, führte zum Ergebnis: Sattel zu hart, ich zu alt für altes Modell. Habe mir auch schon weniger Sportliches gekauft.

    Tja, wie konnte ich im zarten Alter von 20 nur so ein viel zu niedriges, hartes Fahrrad kaufen? Und damit sogar Touren fahren? Ich war jung und hatte kein Geld, für ein höheres, größeres Rad. Und nun wohnt mein besseres, neueres, nur 15 Jahre altes Rad in der kleinen Stadt am Rande der Republik, deren Namen man nicht nennen soll und harrt der Zugfahrt zurück nach Berlin.

    Vielen Dank auch für den Tipp am Rande mit dem kleinen Laden in der Köpenicker!

    Wenn Sie gelegentlich eine alternde blonde Matrone auf einem zu niedrigen silbernen Rad mit roten Schutzblechen durch 36 buckeln sehen – ich bin’s.

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  6. luckystrike

    REPLY:
    Ich bin ja überzeugter Autofahrer, auch auf Kurzstrecke – Fahrrad ist mehr so ein Freizeit-Ding. Von daher werde ich also jetzt in 36 umso mehr aufpassen mit dem Auto ;-) Hoffe aber, daß Ihre Gründe nicht dieselben sind wie bei mir 2006/7…
    Meins ist so ein herrlich stabiles Mountainbike mit richtig fettem Profil, also sogar einigermaßen scherbenfest. Was mich daran ein bissel beunruhigt ist daß der Lenker noch so Aufwärtsteile hat, wie ein Hirschfänger, und da hab ich immer Angst, Fußgänger aufzuspießen.
    Das davor war ein Rennrad (!), daß ich vor 22 Jahren mit nach Berlin gebracht habe. Das war dann irgendwann weg, als das Gerüst, an dem ich es übern Winter angeschlossen hatte, plötzlich und unerwartet abgebaut wurde. Ich weiß auch nicht mehr, was aus dem wurde.

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