Die arme Lena-Renate Meyer-Künast-Landrut

Die Idee schien sicher ganz glorreich, damals im Rausch, hat aber was von einer Altmänner-Stammtischrundenwette: Wollnwer doch mal sehen, denen werden wirs zeigen.
Uns so schaltet man in Wahlkampfmodus, klingelt langweilige belanglose Lieder vor einer Jury, von der man nicht weiß, wie die zusammengewürfelt wurde, wahrscheinlich hatte sonst grad keiner Zeit, während man Stefan Raab anmerkt, daß er eigentlich lieber gleich alles selber machen würde, und wozu dieser Ansageonkel und die Ansageuschi gebraucht werden, erschließt sich ebenfalls nicht. Boring.
Oder man schaltet in Beißmodus, egal zu welchem Thema, auch wenn man davon keine Ahnung hat, weil man die Stadt einfach nicht genug kennt, versucht dem Amtsinhaber ans Bein zu pinkeln, wo immer es auch geht, nur hat der scheints Teflonhosen an. Wahlkampf ist immer. Nur Regieren ist nie. Wie beim Grand Prix.

Und wie schade ist es doch um unsere Lena-Renate Meyer-Künast-Landrut: Was ein süßes frisches freches Mädel, allein der Anblick machte Freude, damals in Oslo, damals als Landwirtschaftsministerin. Auch wenn sie das mit den Tönen nicht so drauf hat, eigentlich war es erfrischend sie zu hören, mit ihrer anderen, frechen Meinung, aber mittlerweile werden die Töne harsch und bemüht. Und keiner wills hören.
Es muß deprimierend sein, eine Schnapsidee von vor einem Jahr auszubaden, währenddessen die Quoten in den Keller gehen. Einen Gefallen hat sie sich und uns jedenfalls nicht damit getan.

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