Sommer in Aspik

Trübe sickert das wenige Licht dickflüssig durch die Fenster, drin gefangen Fetzen von Blüten, Blättern, Fliegen. Kein Wind rührt das gelierte Etwas um.
Es ist kalt, also ziehe ich mir was über, dann aber fange ich sofort an zu kleben, es ist so schwül. Ziehe ich es also wieder aus, und sofort wird der klebrige Schweiß eiskalt. Bjäch.

Aber eine gute Nachricht gibt es auch: Das Dach vom Mitbewohner ist wieder undicht, Handwerker auf dem Dach sind wieder gefordert. Die schlechte Nachricht folgt auf dem Fuß: es gibt eine neue Hausverwaltung, und die haben mit Sicherheit nicht die Telefonnummer von MEINEM Dachdecker. Da kommt bestimmt jemand der Günter ohne h heißt, in Lichtenrade wohnt und den Minipli von Dieter Thomas Heck aufträgt.

5 Gedanken zu „Sommer in Aspik

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