Voller Körpereinsatz – im Liegen

Wenn Sie morgen nichts neues von mir lesen, dann legt das wahrscheinlich am Muskelkater, der mir heute prophezeit wurde. Sehr glaubwürdig, übrigens.
Der kleine, unglaublich hübsche Osteopath hat heute meinen massigen Leib eine Stunde lang (60 Euro, kammanixsagen) gebogen, verbogen, verdehnt, gezogen, bestiegen, geknetet, gedrückt, gequetscht, zertrümmert, zerknotet. Und zwar Faser für Faser, Sehne für Sehne, Knochen für Knochen. (Das mit dem Fett lassen wir mal weg.)
Während ich die ganze Zeit damit beschäftigt war, nicht zu rülpsen oder gar zu pupsen.
Weswegen er mich andauernd ermahnen mußte, ich solle atmen. Ich solle mich in die Situation einatmen. Was auch funktioniert hat.
Vor lauter Hyperventilieren kam mir dann, als er mit allen Fingern mit seinem vollen Körpergewicht auf meiner unteren Leistengegend lastete, die Analogie zum Sex, (gottseidank ohne peinliche Nebenerscheinungen.) Er war halt an all den Stellen dran, wo man selber nicht dran kommt. Und vor allem käme man gar nicht auf die Idee. Und nachher hats dann doch gut getan.

Also ich habs dann doch genossen, bin gespannt auf die Effekte. Angeblich wird der Körper den Rest jetzt selbst regulieren, und ich bin erst in 2-3 Wochen wieder dran. Schade eigentlich.

ist immerhin verdammt lang her, daß ich die nach einer Begegnung mit einem Mann noch Stunden später seine Fingerabdrücke auf meiner Haut sehen kann. Krankheit als Weg, wa!?

3 Gedanken zu „Voller Körpereinsatz – im Liegen

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