Aufs Kreuz

Nach acht waidwunden Tagen gestern noch die beiden Briefbomben abgesetzt für den liebsten Feindkunden, danach nach Diktat verreist, den Kollegen nochmal ausdrücklich verboten, irgendwelche Nummern von mir herauszugeben (ist eh verboten) und die Emailabfrage des Job-Accounts von zuhause deaktiviert. LMAA. Was andere können, kann ich auch.

Eigentlich auch nicht nach Diktat verreist, sondern gleich zur besten Heidi aller, mir therapeutisch alles mögliche einrenken lassen, und dann noch zu einer etwas schlechten Premiere aber mit lecker Essen und wirklich reizenden Kunden. Freundkunden. Ein schöner Puffer, um über die 4 Tage wieder zu sich zu kommen.
Überhaupt, festzustellen, daß ich meinen Job eigentlich immer gerne gemacht habe, und fast alle Kunden wirklich sweet sind, wenn sich dieses Monster nicht immer vor die Sonne stellen würde. Da muß ich wieder hin zurück. Wer gibt dem Monster eigentlich so viel Macht? Ach so, ich.

Jetzt noch ein weiterer angehender Freundkundenkontakt in der Sonne (ist ja auch ein Open-Air-Kunde), dann noch der schon lange verschobene Anruf bei der todkranken Tante. Beides schon eigentlich gut für Seele. Danach ein schöner Abend allein zu Hause.
Morgen dann ein schöner Abend mit reizenden Menschen, und die nächsten Tage werde ich mich auch nicht zuhause wegsperren.
Derweil lächle ich mich jedesmal freundlich an, wen ich an einem Spiegel vorbeikomme, und freue mich darüber.

Irgendwo muß doch das schöne Leben sein da draußen, von dem immer alle reden.

Wohlige Ostern allerseits!

4 Gedanken zu „Aufs Kreuz

  1. Polaris (Gast)

    Lieber Herr Lucky,

    Sie sind ein elementarer Bestandteil des schönen Lebens.
    Fröhliche Osterfeiertage!

    Frau Polaris

    Antworten

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