Passiv und aktiv

Es ist Januar.
Das merkt man daran, daß es so viele frischgebackene Nichtraucher gibt.
Die es gerne haben, wenn man ihnen den Rauch mitten ins Gesicht pustet. “Na Puppe, Lust auf eine Runde Passivrauchen?” “Oh, jaah!”
Was ungewohnt ist, man fühlt sich schlecht, schließlich traut man sich ja kaum noch den Rauch zu exhalieren in dieser schönen neuen Nichraucherwelt allerorten, geschweige denn in Richtung einer Person zu pusten.

Ich halte das anders, ich habe am Sonntag nach dem Aufstehen in 2 1/2 Stunden ein ganzes Päckchen geraucht (danach habe ich die Übersicht verloren).
2 1/2 Stunden, das sind 150 Minuten, das macht bei diesen modernen Schummelpackungen nur eine Zigarette pro knapp neun Minuten, ist also gar nicht so schlimm oder schwierig, wie es sich anhört.
Und ich habe immer nur eine nach der anderen geraucht, mehrere auf einmal, so weit bin selbst ich noch nicht.

Da fällt mir ein, ich hatte vor Jahren mal eine Webcambekanntschaft aus Köln, dessen Fetisch war Rauchen.
Es hat aber nicht gehalten, ich wollte immer ein wenig mehr von ihm sehen, er war nämlich sehr attraktiv und genau mein Typ, aber er wollte immer nur zusammen rauchen. Sehen und gesehen werden, das war sogar für mich nicht wochenendfüllend.

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