Nachtrag zu “So kalt”

Ich weiß nicht, ob man einen solchen Beitrag wirklich einfach so hier einstellen kann und soll, so persönlich, so hart im Thema, so wenig literarisch überarbeitet.
Es ist sicher seltsam, an einem hundsgewöhnlichen Donnerstag mit einem solchen Thema konfrontiert zu werden, und ich habe länger drüber hin und her nachgedacht, bin aber zu keinem Schluß gekommen.
Fakt ist, das ist das, wo ich heute morgen war, und da twoday wieder mal nicht funktionierte, habe ich das offline geschrieben, war dann aber nicht zufrieden damit, daß es nicht online war, und so habe ich dann vorläufig entscheiden, es doch zu veröffentlichen.
Exhibitionismus? Vielleicht. Bedürfnis? Wahrscheinlich.
It’s a Blog-Thing, obviously.

Es tut mir leid, wenn einer oder mehrere meiner Leser unverhofft mit einem solchen Thema konfrontiert wurden und dadurch in ihren Gefühlen ungewollt berührt sein sollten an einem solch schönen Sommertag.
Andererseits, vielleicht hilft es jemand, der im Netz nach Texten zu dem Thema sucht.

8 Gedanken zu „Nachtrag zu “So kalt”

  1. Polaris (Gast)

    Lieber Herr Lucky,

    es ist ein grosses Geschenk, das Sie uns hier machen.
    Ich fühle mich sehr berührt und danke Ihnen von Herzen dafür.

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  2. feinstrick

    REPLY:
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe nicht gewagt, direkt unter den Text einen Kommentar zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass von ihm eine heilige Ruhe ausgeht, die ich nicht stören möchte. Mich bewegt und berührt es sehr, wie Sie von Ihrer Mutter Abschied genommen haben. Das zeugt von einer großen Liebe und vor allem von sehr viel Respekt Ihrer Mutter gegenüber. Vielen Dank, dass Sie uns daran teilhaben lassen!

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  3. luckystrike

    REPLY:
    Oh, danke!
    Und wenn ich Rat geben darf:
    Keine Angst haben, nicht drauf achten, was die ‘Leute denken’ oder ‘was man macht’. Versuchen zu fühlen, zu tun, was es noch gibt, was man tun kann, dieser Moment ist einzig, und kommt nie wieder, und man hat dann tatsächlich die unvorstellbare Kraft, zu tun, was man vielleicht nie wieder tun kann. Einfach da sein. Und das ist dann wirklich ein Geschenk. Aber das hab ich ja schon geschrieben.

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  4. Ultimonativ

    “Es tut mir leid, wenn einer oder mehrere meiner Leser unverhofft mit einem solchen Thema konfrontiert wurden”

    Ich las Ihre Zeilen heute morgen, während ich mich für eine Beerdigung ankleide. Timing.

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