lob der anonymität

Mir ist schon klar, daß zumindest der Staat ganz genau weiß, wer ich bin und wo ich wohne und was ich kaufe, wenn ich hier so rein schreibe. Ich kann nur hoffen, daß ich ihn damit ohne Ende langweile.

Und gelegentlich gehe ich ja auch zu Bloggertreffen, und manchmal muß ich mit Herrn Glam schimpfen, weil er manchmal Fotos einstellt, auf denen ich zu erkennen bin.

Im Großen und Ganzen gab es im letzten Jahr aber durchaus einige Gelegenheiten, an denen ich mir bekannte und auch gemochte Blogger irgendwo in freier Wildbahn gesehen habe, und ich hätte mich vorstellen können, aber ich habe es gelassen.
Warum? Einfach so.

22 Gedanken zu „lob der anonymität

  1. r|ob (Gast)

    Ich fordere wenigstens ein Phantombild!

    (P.S.: Warum muss ich gerade bei Ihnen das verzerrte Wort “wixes” eingeben?)

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  2. luckystrike

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    also ich bin definitiv nicht… ätherisch genug für ein phantombild…!
    ich weiß auch nicht, woher bei Ihnen der Drang kommt, bei mir subliminar unanständige wörter einzutippen, das würde ich mal mit experten besprechen? ;-)

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  3. brittbee

    eine bloggerin sehe ich regelmäßig und würde mich nie vorstellen. warum auch. ich mag die nicht. nur weil man die gleiche methode verwendet, um seinen seelenmüll loszuwerden? bisschen wenig.

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  4. glamourdick

    ich könnte einen codenamen an dich vergeben. winnetou oder skippy oder scharlachrote regenbogenballerina. oder du machst dich mittels einer skimütze, brot-tüte oder perücke unkenntlich, wenn ich demnächst wieder aktaufnahmen von dir anfertige.

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  5. glamourdick

    REPLY:
    dann musst du mal den bäcker wechseln. die leute wissen halt längst, wer sich hinter der immer gleichen brottüte verbirgt. aber beweisen kann es trotzdem niemand.

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  6. nessy

    Ein bisschen gibt es ja auch ein Gefühl von Überlegenheit, zu wissen, wer der andere ist, was er schreibt und was ihn umtreibt, aber sich selbst nicht erkennen zu geben.

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  7. r|ob (Gast)

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    Komme gerade vom Arzt, bin gesund – der sagt, dieses Wortdingenseintippböswortgedöns liegt doch an Ihnen

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  8. larousse

    hier in diesem Spielzeugland stellt sich das Problem irgendwie gar nicht. Leider. Da muss man schon sehr weit fahren, um sich unerkannt zu fühlen. Bis Berlin oder so. Mindestens. Hier interessiert das es eh niemanden, und wie soll man sich da wichtig fühlen, wenn man niemanden erkennt, und es demjenigen, von dem man nicht erkannt werden will, sowieso egal ist, ob man ihn erkennt oder wer man ist. Oder so.

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  9. luckystrike

    REPLY:
    aber hier in Berlin kennen wir Sie doch auch, wie wärs mit Malaysia?
    Noch krank? Wollen Sie dann ein wenig im durchgeschwitzten Bett beiseite rücken, ich lege mich auch grade mit Grippe darnieder?

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  10. arboretum

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    Ja, manchmal hat man halt keine Lust, sich zu unterhalten. Ging mir auch schon so. Wobei man Sie ja an den Augen erkennt, selbst wenn Sie sich zur Tarnung eine andere Frisur zulegen. ;-)

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  11. arboretum

    REPLY:
    Sie meinen ohne Verabredung? Nein, wahrscheinlich hätte ich diese gedankliche Verbindung nicht hergestellt, wenn ich Ihnen irgendwo zufällig auf der Straße begegnet wäre. Ich denke, da können Sie beruhigt sein. Verräterischer sind da schon die Fotos von Herrn Glam – Sie sollten also draußen besser nicht mit Bäckertüten auf dem Kopf herumlaufen.

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  12. luckystrike

    REPLY:
    das mit den bäckertüten haben wir ja nur bei den nacktfotos gemacht. und da mich kaum jemand in natura nackt sehen wird, bin ich da fast auf der sicheren seite.

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