alles wird gut

Achtzehn Monaten ist eine lange Strecke fürs Schlechtgehen. Nein, probieren Sie es nicht aus, Sie wollen das nicht. Nicht, daß es mir vorher besonders und ausgesprochen gut ging, die gute alte C. meinte den Spitznamen ‘Sunny’ bestimmt eher ironisch.

Aber so ein Burnout ist ein fieser zäher Zustand, wie ein Pilz, wie Mehltau kriecht er in jede kleinste feinste Nische und besetzt alles, das Wünschen, das Wollen, das Können. Sowas ist gekommen um zu bleiben. Ohne fremde Hilfe kriegt man den nicht wieder los.

Jetzt, achtzehn Monate später, wache ich morgens wieder meist ausgeruht auf, kann mich wieder über einen Song oder ein Gesicht oder ein Geschenk freuen, koche mir was Leckeres, weil ich Lust darauf habe, und freue mich drüber, plane Sachen und führe sie dann auch tatsächlich aus. Ohne Panik, ohne Angst, ohne Zittern, selbst der Magen rebelliert nicht mehr. Gelassenheit, welch wunderbarer Zustand! Es gibt Tage, da suche ich mir wieder selbst aus, ob es ein guter oder schlechter Tag wird. Der Körper verlangt wieder nach Bewegung, die Warzen am Fuß sind selbsttätig verschwunden, genau wie 4 Kilo Unglücksfett bisher.

Derart schmerzfrei, kann ich mich bald wieder dem widmen, was man ein Privatleben nennt, eins, in dem auch Leben vorkommt.

5 Gedanken zu „alles wird gut

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