plötzlich und unerwartet

und meinerseits auf lange Strecke weitgehend ignoriert steht es nun da, das sogenannte Fest.
Und so reihe ich mich heute in die lange lange Karawane derer, die nicht hinreichend eigene Familie gebildet haben, daß es als Rechtfertigung zum Fernbleiben der genetischen FAMILIE anerkannt wird. Irgendwie pubertär, hätte ich eine Frau und Kinder, dann würde das wohl keiner erwarten.
Aber so lange meine Mom noch da ist, mache ich das Spiel mit, und hoffe obendrein, daß ich das noch viele Jahre kann.
So begebe ich mich heute in die Obhut der Deutschen Bahn (immerhin zum ersten Mal erster Klasse, weils billiger war) und danach in die Obhut der buckligen Verwandtschaft. Wird schon gut gehen. Hoffe ich.
Übrigens ganz ohne ein einziges Geschenk in der Tasche. Keine Zeit gehabt, von Lust ganz zu schweigen. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr auf? Das nützt mir nix, ich arbeite meist bis 12 Uhr oder 1. Und morgens muß ich 1-2 Stunden in Ruhe Kaffee trinken. Also, keine Creme, kein Parfüm, kein gar nix gibt es diesmal von mir, nicht mal für die Kinder, nicht mal Einheitsnotgeschenke. Müssen alle durch. Gibts zu Ostern halt Weihnachtspäckchen.

Bin dann erstmal weg und wünsche allen, die mögen, schöne Tage, froh & fest, und denen, die es ignorieren möchten, gutes Gelingen.

6 Gedanken zu „plötzlich und unerwartet

  1. sabbeljan

    wenn du doch nochmal kuscheln gehen willst: das selbsternannte kulturkaufhaus dussmann hat heute durchgehend – sprich die ganze nacht – auf.

    ansonsten wünsche ich dir, was immer du willst. und einen guten start ins neue jahr!

    war schön hier mitzulesen.

    Antworten
  2. luckystrike

    REPLY:
    oi, das wär das absolute grauen gewesen, da noch mitzumischen. der laden ist eh mist, völlig überteuert und absolut kotzige bedienung, weil absolut unterbezahlt- aber die bescherung ging auch so. wäre aber mal ne geschichte wert, wie ich mich nach einem mittel 3stelligen einkauf dort beschweren wollte weil die kassierein mich sowas von anplauzte – da muß ich niiie wieder hin – aber was solls – friede auf erden. und herrn dussmann ein wohlgefallen.

    und merci für die guten wünsche – aber du liest doch wohl weiter hier ?

    Antworten
  3. luckystrike

    REPLY:
    Ms. Day habe ich keider nicht getroffen, und auch ganz vergessen nach ihrem Befinden zu fragen – aber ansonsten war alles erstaunlich friedlich (nicht zuletzt, weil ich diversen Parteien auch einfach mal gesagt habe, sie sollen jetzt das Maul halten…)

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar zu bittersweet choc Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>